Fliesenkleber, Dichtstoffe, Mörtel und Beschichtungen liefern die entscheidenden Daten im PDF – Merkblätter und Sicherheitsdatenblätter. Wo ETIM und BMEcat helfen, wo sie aufhören und wie der Datenblatt-Inhalt in strukturierte Attribute kommt.
Öffne die Produktseite eines Fliesenklebers und sieh dir an, was ein Käufer wirklich wissen muss: auf welchem Untergrund er hält, wie viel du pro Quadratmeter verbrauchst, die Topfzeit, den Verarbeitungs-Temperaturbereich – und direkt daneben die Gefahrenpiktogramme, die H- und P-Sätze, die CLP-Einstufung. Und jetzt sieh dir an, woher diese Information kommt. Fast nichts davon steht im Shop-Feed. Es steht in zwei PDFs: einem technischen Merkblatt und einem Sicherheitsdatenblatt. Das ist das ganze Problem der Bauchemie-Produktdaten.
Produktdaten für Bauchemie sind Datenblatt-Daten: Anwendungsinformationen und Sicherheitsinformationen, die als PDF kommen, nicht als strukturierte Attribute. Das ist ein Teilbereich der breiteren Baumarkt- & DIY-Herausforderung – aber mit einem schärferen, spezifischeren Schmerz: Der Wert und die Compliance-Pflicht stecken beide in Dokumenten, die kein Feed trägt.
Jede andere Warengruppe hat einen Teil dieses Problems. Bauchemie hat es komplett, weil die beiden Dokumente, die das Produkt definieren, beide unstrukturierte PDFs sind:
Von Hand heißt das: jedes PDF öffnen, die richtigen Werte finden und in deinen Datensatz abtippen – der mit Abstand mühsamste Job im ganzen Sortiment. Die strukturelle Lösung ist wie überall: das PDF auslesen und in Attribute verwandeln – nur ist das hier kein Nice-to-have, sondern der Kern der Arbeit.
Baustoffe haben verbindende Standards, und Bauchemie liegt teilweise darin. ETIM gibt ein gemeinsames Klassifikations- und Attribut-Gerüst für viele Produktgruppen; BMEcat ist das übliche B2B-Transportformat für den Katalogaustausch. Beides ist nützlich – aber keines trägt den Datenblatt-Inhalt:
| Datenebene | Was ETIM / BMEcat liefern | Wo es aufhört |
|---|---|---|
| Klassifikation | ETIM-Klasse + definierte Attribute pro Gruppe | nur wo die Gruppe gut modelliert ist – Nischenprodukte dünnen aus |
| Katalogaustausch | BMEcat transportiert den strukturierten Datensatz | trägt nur, was jemand vorher hineingelesen hat |
| Anwendungsdaten | — | Verbrauch, Topfzeit, Temperaturbereich stehen im PDF |
| Sicherheitsdaten (GHS/CLP) | — | H/P-Sätze, Piktogramme, VOC bleiben im SDB-PDF |
| Quelldokument | — | das SDB selbst muss weiterhin gespeichert und angehängt werden |
Kurz: ETIM und BMEcat geben dir ein Gerüst und einen Weg, Daten zu bewegen, aber sie setzen voraus, dass die Daten schon strukturiert vorliegen. In der Bauchemie tun sie das nicht – sie stecken noch im Datenblatt. Diese Lücke zu schließen ist die eigentliche Arbeit.
Der rote Faden ist, Dokumente in strukturierte, konforme Daten zu verwandeln – und genau dafür ist Productbay gebaut:
Der Punkt: Productbay setzt dort an, wo ETIM und BMEcat enden. Die Klassifikation gibt dir den Rahmen; das Datenblatt gibt dir den Inhalt – und diesen Inhalt aus dem PDF zu holen, zu prüfen und anzuhängen, ist die Arbeit. Productbay ist für Fachhändler mit Multi-Lieferanten-, Multi-Kanal-Katalogen gebaut – vom mittelständischen Shop bis zum großen Filialisten.
Sicherheitsdatenblätter, Merkblätter, GHS/CLP-Blöcke – Bauchemie versteckt ihre Daten im PDF. Sieh in 30 Minuten, wie Productbay diese Datenblätter ausliest, in strukturierte Attribute verwandelt und das Quelldokument verknüpft hält.
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