Ob Print, digital oder kanalspezifischer Feed – ein Produktkatalog ist nur so gut wie die Daten dahinter. Wie moderne Händler ihren automatisch erstellen.
Ein Produktkatalog ist eine strukturierte Sammlung von Produktinformationen, die für eine bestimmte Zielgruppe oder einen Vertriebskanal aufbereitet ist. Er bündelt Produktbeschreibungen, technische Spezifikationen, Bilder, Preise und Verfügbarkeit in einem Format, das Käufern – ob Endverbraucher, Händler oder B2B-Kunden – fundierte Kaufentscheidungen ermöglicht.
Der Begriff umfasst ein Spektrum: von einer gedruckten Großhandels-Preisliste für Handelspartner, über einen dynamischen Online-Shop mit tausenden filterbaren Produkten, bis hin zu einem strukturierten Datenfeed, der automatisch an Amazon oder OTTO geliefert wird. Alle sind Produktkataloge – der Unterschied liegt in Format, Zielgruppe und ob die Daten manuell oder automatisch gepflegt werden.
Traditionelle Printkataloge – wie die von IKEA oder Großhandels-Preislisten – fassen Produktdaten in einem statischen PDF oder gedruckten Heft zusammen. Sie sind effektiv für Messen, B2B-Verkauf und Kundensegmente, die physische Materialien bevorzugen. Ihre Einschränkung: Einmal gedruckt, können sie nicht aktualisiert werden. Jede Preisänderung oder jedes neue Produkt erfordert eine neue Version.
Digitale Kataloge sind dynamisch: Sie können in Echtzeit aktualisiert, nach Kategorie oder Attribut gefiltert und als Link statt als Datei geteilt werden. Viele B2B-Unternehmen stellen Kunden einen gebrandeten digitalen Katalog zur Verfügung, der immer aktuellen Bestand und aktuelle Preise widerspiegelt. Das erfordert ein PIM-System als Datenbasis – ohne dieses wird es ein Vollzeitjob, einen digitalen Katalog manuell aktuell zu halten.
Die technischste Form eines Produktkatalogs ist der kanalspezifische Datenfeed: ein strukturierter Export im Format, das eine bestimmte Plattform erfordert. Amazon erwartet kategoriespezifische CSV-Dateien. Shopify synchronisiert über API. OTTO erfordert Attribute in einem definierten Schema. Jeder Kanal hat im Wesentlichen sein eigenes Katalogformat, was die Pflege mehrerer Kanäle ohne Automatisierung besonders komplex macht.
Ein vollständiger Produktkatalogeintrag enthält typischerweise:
Viele Händler und Hersteller erstellen Kataloge noch immer, indem sie Daten aus ihrem ERP oder Lagersystem in eine Tabellenkalkulation exportieren und diese dann manuell für jeden Kanal oder Zweck formatieren. Für eine B2B-Preisliste exportieren sie eine Version. Für den Amazon-Upload erstellen sie eine andere Vorlage. Für den gedruckten Handelskatalog arbeiten sie mit einer Designagentur.
Das Ergebnis ist vorhersehbar: Die drei Versionen sind nie vollständig synchronisiert. Eine Preiskorrektur im ERP erscheint nicht automatisch in der Amazon-Vorlage. Der gedruckte Katalog ist sechs Monate nach dem Druck veraltet. Die B2B-Preisliste wurde zuletzt vor zwei Quartalen aktualisiert.
Das ist das Kernproblem, das ein PIM-System löst.
Mit einem PIM-System als zentralem Datenhub wird die Katalogerstellung automatisch. Produktdaten werden einmal gepflegt – und das PIM generiert für jeden Kanal automatisch das relevante Katalogformat:
Der entscheidende Vorteil: Sie pflegen Daten an einem Ort. Jedes Katalogformat wird aus derselben Quelle abgeleitet, sodass sie immer konsistent miteinander sind.
Die praktischen Anwendungen eines automatisierten Produktkatalogs decken das gesamte Spektrum des Einzel- und B2B-Handels ab:
Productbays PIM-Plattform ist um das Prinzip herum aufgebaut, dass Produktdaten einmal gepflegt und überall verteilt werden sollten. Produktdatenblätter werden für jedes Produkt automatisch generiert. Kanalspezifische Exporte werden einmal konfiguriert und laufen automatisch bei jeder Aktualisierung. B2B-Partner erhalten ihren Katalog in dem Format, das sie benötigen, ohne manuelle Exporte.
Productbay generiert Print-PDFs, digitale Kataloge und kanalspezifische Feeds automatisch aus Ihren zentralen Produktdaten. Demo kostenlos buchen.
Jetzt starten