advarics und PIM: Produktdaten aus dem ERP auf alle Kanäle bringen

advarics hält die Warenwirtschaft in Ordnung. Wofür es nicht gebaut ist: verkaufsfertige Online-Inhalte für jeden Kanal — genau dort sitzt ein PIM daneben.

Jakob Feinböck, Gründer von Productbay24. Juli 20266 Min. Lesezeit
☝️Das Wichtigste in Kürze
  • advarics führt die Warenwirtschaft; ein PIM ergänzt die verkaufsseitige Inhaltsschicht darüber.
  • Produktdaten fließen ERP → PIM → Shop, Marktplätze und weitere Kanäle — eine Quelle, viele Exporte.
  • KI-Anreicherung füllt die beschreibenden Lücken, die ERP-Datensätze nicht mitbringen.
  • Gebaut für Multi-Marken-Fachhändler, SMB bis Enterprise.

advarics ist bei Fachhändlern im DACH-Raum gut etabliert, besonders in Mode und Sport. Wer es einsetzt, hat die Warenwirtschaft im Griff: Artikel, Größen, Bestand, Preise und Einkauf liegen in einem System. Die Reibung entsteht meist einen Schritt später — wenn diese Produkte online gehen sollen.

ERP und PIM haben unterschiedliche Aufgaben

Ein ERP-Datensatz beantwortet kaufmännische Fragen: Was ist dieser Artikel, was kostet er, wie viele haben wir, bei wem eingekauft. Ein Online-Listing braucht mehr: eine Beschreibung, die verkauft, die technischen Attribute, nach denen Kunden filtern, saubere Bilder je Kanal, Übersetzungen und die spezifischen Felder, die jeder Marktplatz verlangt.

Das ist kein Mangel des ERP — es ist eine andere Schicht. Ein PIM setzt darauf auf und verantwortet die verkaufsseitigen Inhalte.

Wie der Fluss aussieht

  1. ERP → PIM. Artikeldaten aus advarics fließen als kaufmännisches Rückgrat ins PIM.
  2. Anreichern. Lieferanten- und Markendaten werden konsolidiert, Attribute normalisiert, Lücken per KI gefüllt, Bilder bereinigt, Inhalte übersetzt.
  3. Prüfen. Alles KI-Generierte landet vor der Übernahme in einer Review-Queue.
  4. Veröffentlichen. Jeder Kanal — Shop, Marktplätze — erhält seinen eigenen Export aus demselben Datensatz.

Warum das für Multi-Marken-Fachhändler zählt

Händler, die advarics einsetzen, führen typischerweise viele Marken. Jede Marke liefert Produktdaten anders: andere Formate, andere Attributbezeichnungen, andere Vollständigkeit. Das ERP hält die kaufmännische Wahrheit, aber die beschreibenden Inhalte müssen weiterhin aus all diesen Quellen konsolidiert und konsistent gehalten werden — Saison für Saison, während sich das Sortiment ändert.

Genau diese Konsolidierung ist die Kernaufgabe, für die Productbay gebaut ist — in jeder Größe, vom kleineren Fachhändler bis zum großen Enterprise-Fachhändler.

Wie du startest

Du musst nicht alles auf einmal anbinden. Ein sinnvoller erster Schritt ist eine Warengruppe und ein Kanal: aus advarics importieren, anreichern, veröffentlichen — und den Unterschied in der Vollständigkeit sehen, bevor du über das Sortiment ausrollst.

Häufige Fragen

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